20 | Fremde Inhalte deutlich machen

20. Okt. 2013

»Wie soll man kenntlich machen, wo fremde Inhalte beginnen und wo sie enden?«

Es ist unbe­dingt not­wen­dig, die Bezüge zur frem­den Quelle von Text­in­hal­ten deut­lich zu machen. Denn Pas­sa­gen mit kennt­nis­rei­chen Inhal­ten, die aber wohl kaum vom Ver­fas­ser dieser wis­sen­schaft­li­chen Arbeit selbst stam­men könn­ten, führen sogleich zum Pla­gi­ats­ver­dacht!

Daher emp­fiehlt es sich, zu Beginn der zu refe­ren­zie­ren­den Pas­sa­ge ein­lei­tend ähn­lich diesem Bei­spiel zu for­mu­lie­ren und anschlie­ßend weiter zu schrei­ben:

»In seinem Werk ›ABC‹ argu­men­tiert der Sowie­so-Wis­sen­schaft­ler Max Mus­ter­mann zu dieser Frage wie folgt: Es gebe schon des­we­gen keine flie­gen­den Kühe, weil ...

Auch wider­spre­che es den Natur­ge­set­zen, die ...

Zudem seien auch neuere Unter­su­chun­gen zu dem Schluss gekom­men, dass ...

Viel­mehr ver­hal­te es sich seines Erach­tens und gemäß den Geset­zen der Logik so, dass ...

Wei­ter­hin fasst Mus­ter­mann zusam­men, dass ...

Mus­ter­mann bestrei­tet vehe­ment die Mög­lich­keit ...

Im Übri­gen sei es eine Frage der Metho­dik...«

[abschlie­ßen­de Fuß­no­te gemäß Har­vard-modi­fi­ziert oder im Text in Klam­mern gemäß Har­vard, je nach gewähl­ter Zitier­wei­se: »Vgl. Mus­ter­mann (2011) S. 87«]

Auf diese Weise können Refe­ren­zie­run­gen zu einer Quelle ggf. auch über meh­re­re Absät­ze gültig und nach­voll­zieh­bar sein.

Also: Anfangs deut­lich machen, dass ab jetzt fremde Inhal­te wie­der­ge­ge­ben bzw. zusam­men­ge­fasst werden - und abschlie­ßend mit dem kon­kre­ten Quel­len­ver­weis deut­lich machen, dass dies nun endet!

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