Zwischen Ökonomie und Ethik

07. Jun. 2011

Zwi­schen den öko­no­mi­schen Bedin­gun­gen seiner Bran­che und unse­res Wirt­schafts­sys­tems einer­seits und ethi­schen Ansprü­chen ande­rer­seits arbei­tet der Jour­na­list. In diesem Span­nungs­feld wird erwar­tet, dass er Qua­li­tät lie­fert.

Neu­er­schei­nung, Juni 2011

Welche Aspekte von [wpseo]Qualität[/wpseo] dem [wpseo]Journalismus[/wpseo] in Theo­rie und Praxis zukom­men könn­ten, will der Auf­satz klären. Wei­ter­hin wird gefragt, welche Vor­ga­ben für diese Qua­li­tä­ten gelten und wer das alles kontrolliert.

Schließ­lich werden Fol­ge­run­gen für das Journalistik-Studium abge­lei­tet, das nicht nur beruf­li­che Fer­tig­kei­ten ver­mit­teln, son­dern auch zu einer konstruktiv-kritischen, aka­de­mi­schen Hal­tung führen soll.

Zwischen Ökonomie und Ethik - Zur Qualität in Theorie und Praxis des JournalismusDazu gehört in diesem Kon­text auch die Frage, welche [wpseo]erkenntnistheoretische Perspektive[/wpseo] geeig­net ist, den not­wen­di­gen Raum für das Bewusst­sein der ethi­schen Ver­ant­wor­tung des Jour­na­lis­ten zu schaf­fen. Eine qua­li­täts­ori­en­tierte Journalistik-Ausbildung muss dem­nach kon­struk­ti­vis­tisch geprägt sein, damit ent­schei­dende Qua­li­täts­merk­male nicht zweit­ran­gig werden.

Zu ihnen gehört die stän­dige Ori­en­tie­rung an den Instru­men­ten von [wpseo]Ethik[/wpseo], Normen, Recht und [wpseo]Regeln[/wpseo]. Diese Ori­en­tie­rung wird erkenn­bar zur Hal­tung des Jour­na­lis­ten. Sie ist not­wen­dig, um bei den jour­na­lis­ti­schen Pro­duk­tio­nen – ver­stan­den als Ange­bote zur [wpseo]Wirklichkeitskonstruktion[/wpseo] – die Frei­heit und Würde der [wpseo]Rezipienten[/wpseo] sowie auch derer im Blick zu behal­ten, über die man berichtet.

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